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Reittherapie in München

Pferdegestützte Therapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Pferde können uns auf eine ganz besondere Weise begegnen. Sie bewerten nicht, sie reagieren unmittelbar auf Körpersprache, Gefühle und Verhalten und geben eine ehrliche, wertfreie Rückmeldung. Genau diese Eigenschaften machen sie zu wertvollen Partnern in der therapeutischen Arbeit.

In meiner Praxis verbinde ich die pferdegestützte Therapie mit meiner langjährigen Erfahrung als Heilpraktikerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Reittherapeutin. So entsteht ein ganzheitlicher Therapieansatz, der Körper und Psyche gleichermaßen berücksichtigt.

Die Therapie findet mit meinen beiden erfahrenen Therapiepferden Lilly und Egor auf einem Reiterhof in der Nähe von Vaterstetten statt – nur etwa 20 Minuten östlich von München.

Was ist Reittherapie?

Die pferdegestützte Therapie nutzt die besondere Beziehung zwischen Mensch und Pferd, um körperliche, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse zu fördern.

Dabei steht nicht das Reitenlernen im Mittelpunkt, sondern die therapeutische Arbeit mit dem Pferd.

Viele Übungen finden bereits am Boden statt. Je nach Therapieziel können Pflege, Führübungen, freie Bodenarbeit oder Übungen auf dem Pferd Bestandteil der Behandlung sein. Ob und in welchem Umfang geritten wird, entscheiden wir gemeinsam. Reiterfahrung ist nicht erforderlich.

Für wen eignet sich die Reittherapie?

Die pferdegestützte Therapie eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, beispielsweise bei:

  • Ängsten und Unsicherheiten
  • Stress, Burnout und Erschöpfung
  • psychosomatischen Beschwerden
  • traumatischen Erfahrungen
  • ADHS und Konzentrationsproblemen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • motorischen Einschränkungen und Haltungsproblemen
  • neurologischen Erkrankungen
  • chronischen Schmerzen
  • Entwicklungsverzögerungen und emotionalen Belastungen

Jeder Mensch bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Deshalb wird jede Therapie individuell geplant und an die persönlichen Ziele angepasst.

Wie läuft eine Therapieeinheit ab?

Zu Beginn lernen sich Mensch und Pferd in Ruhe kennen. Bereits beim Putzen und Versorgen entsteht häufig eine erste vertrauensvolle Verbindung.

Anschließend arbeiten wir – je nach Therapieziel – mit verschiedenen Übungen am Boden oder auf dem Pferd. Viele Menschen erleben dabei zum ersten Mal sehr bewusst ihre eigene Körpersprache, Atmung und innere Anspannung.

Pferde reagieren unmittelbar auf kleinste Veränderungen. Dadurch entsteht eine besondere Form der Rückmeldung, die therapeutische Prozesse unterstützen kann.

Mit zunehmendem Vertrauen können – wenn gewünscht und therapeutisch sinnvoll – auch Übungen auf dem Pferd hinzukommen. Dabei stehen niemals die reiterlichen Fähigkeiten, sondern die persönliche Entwicklung im Vordergrund.

Warum Pferde?

Pferde leben im Hier und Jetzt. Sie reagieren ehrlich, feinfühlig und ohne Vorurteile. Dadurch schaffen sie einen geschützten Raum, in dem neue Erfahrungen möglich werden.

Die Arbeit mit dem Pferd kann unter anderem dazu beitragen,

  • Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit zu stärken,
  • innere Ruhe und emotionale Stabilität zu fördern,
  • die Körperwahrnehmung zu verbessern,
  • soziale Kompetenzen zu entwickeln,
  • Beweglichkeit, Gleichgewicht und Haltung positiv zu beeinflussen.

Viele Patientinnen und Patienten erleben die Therapie als wertvolle Ergänzung zu einer klassischen psychotherapeutischen oder naturheilkundlichen Behandlung.

Lilly und Egor – meine Therapiepferde

Lilly und Egor begleiten mich seit vielen Jahren in der therapeutischen Arbeit. Beide Pferde zeichnen sich durch ihre ruhige, geduldige und menschenbezogene Art aus.

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit – und auch jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter. Gemeinsam finden wir heraus, welches Pferd am besten zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.

Kosten

Eine Einzeltherapie dauert 60 Minuten und kostet 90 Euro.

Da die Reittherapie in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist, erfolgt die Abrechnung privat.

Für finanziell bedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Unterstützung durch den gemeinnützigen Verein Vier Hufe – Verein zur Förderung therapeutischen Reitens Vaterstetten e. V.

Lernen Sie mich kennen

Sie möchten wissen, ob die Reittherapie für Sie oder Ihr Kind geeignet ist?

Dann vereinbaren Sie gerne ein kostenloses telefonisches Erstgespräch (15 Minuten). Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen und klären in Ruhe, welche Möglichkeiten der therapeutischen Begleitung sinnvoll sein können. 

 

FAQs - Häufige Fragen zur Reittherapie

Muss ich reiten können?

Nein. Reiterfahrung ist nicht erforderlich. Viele Übungen finden zunächst am Boden statt. Ob und in welchem Umfang Übungen auf dem Pferd sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam und orientieren uns dabei an Ihren individuellen Zielen und Möglichkeiten.


Für wen eignet sich die Reittherapie?

Die Reittherapie eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie kann unter anderem bei Ängsten, Stress, Burnout, psychosomatischen Beschwerden, ADHS, Autismus, chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen sowie motorischen oder emotionalen Herausforderungen unterstützend eingesetzt werden.


Wie läuft eine Therapieeinheit ab?

Eine Einheit beginnt mit einem gegenseitigen Kennenlernen und – je nach Therapieziel – mit der Pflege des Pferdes. Anschließend arbeiten wir am Boden oder auf dem Pferd. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht das Reitenlernen, sondern die therapeutischen Ziele und Ihre persönliche Entwicklung.


Wie lange dauert eine Therapieeinheit?

Eine Therapieeinheit dauert in der Regel 60 Minuten. So bleibt ausreichend Zeit für das Ankommen, die therapeutische Arbeit und einen gemeinsamen Abschluss.


Wo findet die Reittherapie statt?

Die Therapie findet auf einem Reiterhof in der Nähe von Vaterstetten statt – etwa 20 Minuten östlich von München. Die ruhige Umgebung bietet ideale Voraussetzungen für konzentriertes und entspanntes Arbeiten mit den Pferden.


Welche Pferde kommen in der Therapie zum Einsatz?

Die Therapie wird mit meinen beiden erfahrenen Therapiepferden Lilly und Egor durchgeführt. Beide Pferde sind ruhig, menschenbezogen und werden entsprechend ihrer Stärken und ihres Charakters eingesetzt.


Wird die Reittherapie von der Krankenkasse übernommen?

Die Reittherapie gehört in der Regel nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und wird daher privat abgerechnet. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine finanzielle Unterstützung über den gemeinnützigen Verein Vier Hufe – Verein zur Förderung therapeutischen Reitens Vaterstetten e. V. möglich sein.


Was sollte ich zur ersten Stunde mitbringen?

Bitte tragen Sie bequeme, dem Wetter angepasste Kleidung sowie festes Schuhwerk. Ein Reithelm kann bei Bedarf gestellt werden. Alles Weitere besprechen wir vor Ihrem ersten Termin.


Findet die Reittherapie bei jedem Wetter statt?

Grundsätzlich ja. Je nach Wetterlage arbeiten wir auf dem Reitplatz, in der Halle oder – wenn es therapeutisch sinnvoll ist – auch ausschließlich am Boden. Sicherheit und Wohlbefinden von Mensch und Pferd stehen dabei immer an erster Stelle.


Kann ich vorab Fragen stellen?

Sehr gerne. Wenn Sie unsicher sind, ob die Reittherapie für Sie oder Ihr Kind geeignet ist, vereinbaren Sie einfach ein kostenloses telefonisches Erstgespräch (15 Minuten). Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen und klären alle offenen Fragen in Ruhe.

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